Walch kritisiert die Jugendarbeitslosigkeit in Oberösterreich
09.12.10 - „Die Arbeitslosigkeit in Oberösterreich ist kein Grund zum Jubeln. Denn immer mehr Lehrlinge finden keine Lehrstelle. Zusätzlich gibt es immer weniger offene Lehrstellen. Wenn 707 Lehrstellensuchende nur 562 offene Stellen vorfinden, dann ist das Realitätsverweigerung“, kritisiert BZÖ-Arbeitnehmersprecher Max Walch die Untätigkeit von ÖVP und SPÖ anlässlich der jüngsten November-Arbeitsmarktdaten.
Während es im November des Vorjahres 639 Lehrstellensuchende gab, waren es im heurigen November bereits 707 Jugendliche. Das ist ein Anstieg der Lehrstellensuchenden um rund 11 Prozent. Von der vielversprochenen Ausbildungsgarantie für Jugendliche ist hier nichts zu merken“, ärgert sich der BZÖ-Arbeitnehmersprecher.
SPÖ und ÖVP versuchen ständig mit „positiven“ Zahlen über die Probleme am Arbeitsmarkt hinwegzutäuschen. Der Anstieg der Arbeitslosigkeit bei Jugendlichen darf von LH Dr. Josef Pühringer nicht weiter ignoriert werden, so Walch.
„Gerade arbeitslose Jugendliche Menschen dürfen nicht ihrem Schicksal überlassen werden. Sie müssen bestens ausgebildet sein um in den Arbeitsmarkt wieder rasch wieder integriert werden zu können und die Förderung der Lehrbetriebe muss verbessert werden“, so der Arbeitnehmersprecher abschließend.















