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Widmann: Unis sind kein Zuwanderungsschleusentor

30.07.10 - "Die ÖVP entwickelt sich immer mehr zur Partei der unkontrollierten Zuwanderung. Nachdem sich VP-Außenminister Spindelegger mindestens 100.000 Zuwanderer wünscht, VP-Innenministerin Fekter die Zuwanderung generell erleichtern möchte, will nun Wissenschaftsministerin Karl gleich das Zuwanderungstor für alle ausländischen Uniabgänger aus Nicht-EU Ländern öffnen. Das kommt für das BZÖ nicht in Frage. Neben der notwendigen Qualifikation, muss endlich auch der tatsächliche Bedarf an Zuwanderern geprüft werden. Selbst bei bester Qualifikation kann es keine Zuwanderung nach Österreich geben, wenn der Arbeitsmarkt nicht vorhanden ist, oder durch Österreicher gedeckt werden kann", so Widmann.

Primär gelte es, arbeitslose österreichische Akademiker auf dem Arbeitsmarkt unterzubringen. "Die Unis haben andere Sorgen und dürfen nicht als Zuwanderungsschleusentor a la VP-Wissenschaftsministerin Karl missbraucht werden. Ich glaube nicht, dass es in Österreich einen massiven Bedarf an ausländischen Absolventen von Orchideenstudien gibt", stellte heute BZÖ-Wissenschaftssprecher Abg. Mag. Rainer Widmann zu den realitätsfernen Vorstellungen der ÖVP-Wissenschaftsminsiterin fest.

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