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BZÖ: Kein korrektes Temelin UVP - Verfahren

23.07.10 Regierung soll EU-Standards einfordern und einklagen 

"Dass Temelin nur Strom für den Export liefert, um damit Geld und Devisen für Tschechien zu scheffeln, ist bekannt. Deshalb braucht Tschechien dieses Kraftwerk zur Eigenstromversorgung nicht. Schon gar nicht die zwei weiteren geplanten Blöcke. Außenminister Spindelegger und Kanzler Faymann sind gefordert, beim laufenden UVP - Verfahren für die Kraftwerkserweiterung endlich europäische Standards im UVP Verfahren einzufordern und notfalls einzuklagen. Denn derzeit hat Österreich hier kein wirksames Mitspracherecht. Es gibt daher kein korrektes UVP - Verfahren nach europäischen Standards. Aber nur so kann von Österreich die Nullvariante eingefordert und geprüft werden. Denn diese wäre das logische Ergebnis bei Temelin, wenn der dort erzeugte Strom ohnehin nicht für den Eigenbedarf Tchechiens, sondern zum Kohlemachen durch Exporte dient", erklärte oberösterreichs BZÖ - Landessprecher und BZÖ - Energiesprecher NAbg. Mag. Rainer Widmann zur aktuellen Diskussion.

Protestaktion gegen AKW Temelin

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