Aspöck: Gentechnik-Verbot: Teilerfolg jahrelanger Arbeit!
14.07.10 - Kritik: Genpollen machen vor Staatsgrenzen nicht halt
„Die Entscheidung der EU ist erfreulich, dass die Mitgliedsstaaten selbst entscheiden dürfen, ob sie ein Verbot von Gentechnik-Anbau verhängen. Dies ist nicht zuletzt ein Erfolg des Widerstandes und der Hartnäckigkeit unserer Umweltpolitik. Ursula Haubner hat im Jahr 2002 als Umweltlandesrätin die Initiative für gentechnikfreies Oberösterreich gestartet,“ stellte heute BZÖ-Umweltsprecher LAbg. a.D. Ing. Herbert Aspöck fest.
Trotzdem könne man das Selbstbestimmungsrecht der EU – Länder nur als ersten Teilerfolg werten. Die Frage der Luftverfrachtungen von gentechnisch veränderten Pollen über dutzende Kilometer über Staatsgrenzen hinweg und die damit auch verbundene Haftungsfrage ist nach wie vor offen.
„Der Weitblick und Richtung unserer Umweltpolitik hat sich aber bestätigt. Während meiner Abgeordnetentätigkeit im oö. Landtag habe ich mehrere Initiativanträge eingebracht, um Druck auf Brüssel auszuüben, Oberösterreich gentechnikfrei zu halten. Die Weichen wurden damals richtig gestellt, das haben die Brüsseler Beamten jetzt auch erkannt,“ freut sich Aspöck abschließend über diesen Teilsieg für Mensch und Natur, der als Biobauer ja selbst betroffen ist.











