Weblog von steyr-stadt
Fürweger: Gehsteig für den Steyrer Ennskai
28.11.2011 - Die Situation für Fußgänger ist in Steyr noch immer verbesserungswürdig. Wenn man bedenkt, dass vom Neutor bis Zwischenbrücken noch immer kein Gehsteig vorhanden ist – im Gegensatz zum Ortskai oder Paddlerweg. Jeder von den Steyrern und den Besuchern der Stadt kennt die Situation auf dem Ennskai - wo soll er gehen? - links oder rechts, im Grunde geht man immer auf der Fahrbahn. Gerade auf dem Ennskai ist höchste Priorität gegeben, müssen doch derzeit Fußgänger, Mütter mit ihren Kinderwagerln auf der Fahrbahn zwischen den parkenden und fahrenden Autos durchbalanzieren.
Weihnachten steht vor der Tür, sowie die nächste Budgetsitzung für das Jahr 2012. Ich wünsche mir für die Steyrer Bürger einen Gehsteig auf dem Ennskai in Steyr.
Wenn 265.000 Euro von Bundesministerien, dem Land OÖ und der Stadt Steyr für die Renovierung eines 70 Jahre alten Luftschutzstollens unter dem Schloß Lamberg ausgegeben werden können, wird wohl die Errichtung eines Gehsteiges auf dem Steyrer Ennskai ebenfalls machbar bzw. finanzierbar sein.
Günter Fürweger
Stadtsprecher BZÖ Steyr
Steyrer Einkaufszentrum – Stadtentwicklung?
17.03.2011 - Leider wird wieder einmal das Pferd von hinten aufgezäumt. Anstatt einer Stadtentwicklung, die in einem Stadtentwicklungskonzept niedergeschrieben ist, und alle drei bis fünf Jahre adaptiert wird, wird wieder fleißig ”Sandkastengespielt”.
Begriffe fallen dann, wie ”Das sieht gut aus” oder ”Den zusätzlichen Verkehr wird die Westspange schon auffangen”. Natürlich sehen die Modelle der Architekten immer schön aus und natürlich werden auf der Westspange auch Autos fahren.
Aber wo ist wirklich das Steyrer Stadtentwicklungskonzept? Wo ist die Bedarfserhebung in Bezug auf Einkaufsflächen? Wo ist das Steyrer Verkehrskonzept? Hat man die jüngsten Fehler schon wieder vergessen? Ein Kinocenter, angepickt an ein historisches Gebäude mit unmöglicher Garage – mittlerweile leerstehend. Ein City-Point mit leeren Geschäftsflächen, begleitet durch ständiges Auf- und Zusperren.
Was sagt der Stadtmarketingmann Pech eigentlich dazu? Der zerspragelt sich momentan im Stadteil Ennsdorf. Versucht die Innenstadt zu beleben und dann machen ihm seine eigenen Arbeitgeber mit der Errichtung eines Einkaufszentrum alles in kürzester Zeit zunichte.
BZÖ-Steyr ist gegen das Kraftwerk bei der Rederbrücke
21.02.2011 - Der Stadtsprecher des BZÖ Steyr, Günter Fürweger, spricht sich entschieden gegen den Bau eines Kraftwerkes bei der Rederbrücke aus.
Der Eingriff in die Natur, in das Stadtbild, die Absperrung des Flusses sind nur ein paar Gegenargumente.
Das von den zwei Ennskraftwerkedirektoren Hans Balber und Christian Köck vorgestellte Kraftwerksprojekt soll mitten in der Stadt im Bereich der Rederbrücke errichtet werden. Eine Wehranlage würde die Enns bis zur Schönauerbrücke aufstauen. Man muss sich einmal vorstellen, welche Auswirkungen diese Kraftwerksanlage haben würde:
FÜRWEGER: Wo ist die Bürgerbeteiligung in Steyr geblieben?
10.01.2011 - Der Fahrplan von Buslinien wird verändert ohne mit den betroffenen Steyrer Bürgern in ihren Stadtvierteln zu sprechen, siehe am Beispiel Waldrandsiedlung und Münichholz. Was sprach oder spricht dagegen in diesen Stadtteilen ein Stadtteilgespräch zu veranstalten? Haben die zuständigen Politiker und Beamte nicht einmal mehr zwei Stunden Zeit für eine Informationsveranstaltung? Wie heißt es doch in jedem Kommunikationsseminar? Senden und empfangen. Sind die Bürger in Steyr nur mehr reine Empfänger.
Auf dem Tabor ist auf dem ehemaligen Kasernenareal unter anderem auch ein großes Einkaufszentrum geplant. Der Besitzer hat angekündigt die Stadtpolitiker über seine Planungen zu informieren. Was werden unsere Stadtpolitiker machen? Werden die Politiker die Bewohner des Tabor im Ungewissen lassen bis die Caterpiller auffahren oder gibt es vorher vielleicht doch ein Stadtteilgespräch?
Fürweger: B309 und Bauhausspatenstich - Wo bleibt die Stadtentwicklung und Raumplanung?
Die rote Stadt Steyr und das schwarze Land OÖ trifft sich zwar bei Straßeneröffnungen, in Sachen Stadtentwicklung und Raumplanung gehen beide aber weiterhin getrennte Wege.
Was bringt den Autofahrern und Busbenützern eine Fahrzeitverkürzung von fünf Minuten von Steyr nach Enns, wenn sie auf der Ennserstraße stadtauswärts im Stau stehen – und das mehr als die fünf gewonnenen Minuten durch die neue B309. Ein Großkaufhaus nach dem anderen wurde und wird an der Ennserstraße errichtet, noch dazu auf der linken Straßenseite, so dass das Linksabbiegen bald ohne Ampeln nicht mehr möglich sein wird.
FUERWEGER: Muß das sein – Eröffnungsfeier B 309
14.10.10 - Eine 8-seitige Hochglanzbroschüre als Beilage mit dem Titel B 309: Große Eröffnung flatterte in alle Haushalte entlang der neu errichteten Straße.
So ein großer Wurf ist diese 13 km lange, nur zweispurig ausgeführte Straße, Schnellstraße ist sicherlich übertrieben, nun auch wieder nicht. Man denke an den Planungsbeginn 1997 und die viel zu schmale Ausführung. Völlig überzogen ist diese Eröffnungsfeier auf Steuerkosten, bei der sich nun der dafür zuständige Landeshauptmann und Landeshauptmannstellvertreter feiern lassen. Ich wünsche mir eine genaue Offenlegung der Kosten dieser Eröffnungsfeier
FÜRWEGER: Mut zu Neuem in Steyr
In Steyr wurde in den letzten Jahren zwar immer wieder über den Bau eines neuen Hotels, über eine sogenannte Aufstiegshilfe auf den Tabor oder über einen Fußgängersteg über die Enns gesprochen, verwirklicht wurde nichts. Es kam nicht einmal zu einer Planung.
„Der Stillstand, der die Stadt in den letzten Jahren erfasste muss nun endlich ein Ende nehmen", so Fürweger.
Bereits 2003 wurden drei internationale Stararchitekten, Guenther Domenig, Zaha Hadid und Luigi Snozzi, eingeladen, um Gestaltungsvorschläge für das Areal um den Brückenkopf am Schiffmeisterplatz zu erarbeiten. Der Gestaltungsbeirat empfahl der Stadt das Beste zu nehmen, sechs Jahre später ist von all dem nichts passiert.
FÜRWEGER: Verbesserung des öffentlichen Verkehrs in Steyr
Die Diskussionen über die Buslinie Knoglergründe in den letzten Tagen zeigten ganz deutlich, dass es im Bereich des öffentlichen Verkehrs große Verbesserungsmöglichkeiten gibt. Das fängt an bei der mangelhaften Bürgerbeteiligung, wie es jetzt passiert ist und zieht sich fort bei nicht zufriedenstellenden Buslinienführungen und dem Einsatz von viel zu großen Bussen.
FÜRWEGER: Steyr muss UNESCO Weltkulturerbe werden
Steyr, mit seiner einzigartigen Altstadt soll so schnell wie möglich zum UNESCO Weltkulturerbe erklärt werden, fordert Günter Fürweger, der Steyrer BZÖ-Spitzenkandidat. Die Grazer Altstadt wurde bereits 1999 wegen seines hervorragend erhaltenen Stadtkerns in die Liste des UNESCO Weltkulturerbes aufgenommen. Steyr hat sicherlich genauso gute Chancen wie Graz, ist doch seine geschichtliche Entwicklung von der Gotik bis zum 21. Jahrhundert im Stadtbild lückenlos ablesbar.
Die Aufnahme in das Weltkulturerbe ist für den qualitätsvollen Städtetourismus von großer Bedeutung. Städte mit dieser Auszeichnung werden von Kulturtouristen weltweit ganz gezielt angesteuert.
BZÖ-FÜRWEGER: Steyrer Magistrat gehört reformiert
Günter Fürweger, Steyrer BZOE-Spitzenkandidat fordert, dass der Steyrer Magistrat schlanker, schneller und effizienter werden soll. Es sollen alle Abteilungen von externen Beratern auf Einsparungen durchforstet werden und die Ergebnisse in einem Abspeckungsprogramm definiert werden.
Der Steyrer Magistrat muss sich ein Vorbild an der Privatwirtschaft nehmen. Dort ist es gang und gebe die eigenen Strukturen regelmäßig auf ihre Funktionalität zu überprüfen und zu hinterfragen. Das gilt für den Personalbereich genauso wie für Liegenschaften. Man darf sich nicht davor scheuen, den über Jahre angesetzten Speck loszuwerden.














